Geschichte

Die Anfänge
Das Großfürstentum Leonburg-Seibelsberg entsand im Jahre 2002, als Graf Dr. Gustav Michael Crippen von Seibelsberg zum Großfürsten erhoben wurde und die Grafschaft Seibelsberg mit dem neubelehnten Leonburg zusammenschloß. Das Großfürstentum Leonburg-Seibelberg war ein Dominion des Kaiserreiches Aquitenion. Als Dominion waren ihm vertraglich autonomische Rechte zugesichert. Nachdem das Kaiserreich jedoch schon bald unterging, erlangte das Großfürstentum seine Selbständigkeit. Als nun mehr Staat ohne Land, siedelte die Verwaltung kurzerhand nach Pottyland um, wo ihnen König Potty I. "Asyl" gewährte. Doch unzufrieden mit dieser Situation strebte man schon bald nach einem Kartenplatz. Nach einem langwierigen und schwierigen Verfahren gelangte man 2003 auf die vom BIK herausgegebene Karte. Hierbei konnte das Gebiet El Dorado dem Großfürstentum zugefügt werden. Das Großfürstentum wurde zu dieser Zeit Mitglied der UVNO und dem Pakt aristokratischer Kleinstaaten (PAKS). Nach der Vulcanien-Times-Affäre trat Großfürst Gustav Michael I. vom Thron zurück und machte den Weg somit frei für den Großfürsten Blutroter Schatten, der damals schon Freiherr von Niederleonburg war.

Großfürstentum Flakanien-Leonburg-Seibelsberg
Nach heftigen Unwettern kam es im Sommer 2004 zu wochenlangen Strom- und Telefonnetzausfällen. Das Kaiserreich Flakanien griff dem Großfürstentum in dieser Krisenzeit unter die Arme. Es leistete wirtschaftliche Hilfe und half unter anderem mit, die beschädigte Infrastruktur wieder aufzubauen. Das führte zu engen Kontakten zwischen beiden Staaten. Sie führten zunächst zum Nordallianz-Pakt. Schon kurz darauf entschlossen sich Blutroter Schatten und der flakanische Kaiser Riccardo El Santos aber zu einer Vereinigung der beiden Staaten. Die Vereinigung, die offiziell Projekt Genesis genannt wurde, wurde am 11.11. 2004 vollzogen. El Santos legte die Flakanische Kaiserkrone nieder, denn Flakanien wurde das vierte Fürstentum des Großfürstentums, das den neuen Namen Großfürstentum Flakanien-Leonburg-Seibelsberg erhielt. Für die Übergangszeit wurde festgelegt, dass es zwei Großfürsten gibt: Blutroter Schatten und Riccardo El Santos.

Absolutistische Tendenzen
Da Blutroter Schatten nach einigen Monaten etwas amtsmüde war, überließ er die Arbeit immer mehr Riccardo El Santos, behielt aber vorerst sein großfürstliches Amt. In dieser Zeit wurden bedeutende aussenpolitische Kontakte geknüpft, unter anderem mit dem Kaiserreich Pizzaros. Allgemein war schon zu spüren, dass Riccardo El Santos immer mehr Machtbefugnisse bekam. Zunächst wurde er in seinem eigenen Fürstentum Flakanien immer mächtiger, da einige Flakanische Adelige freiwillig von Verwaltungsämtern zurücktraten. Auch in Leonburg, Seibelsberg und El Dorado erhielt der Großfürst immer mehr Einfluss. Im Mai 2005 setzte El Santos sein Projekt Xenos durch, das die Regierung des Staates reformieren sollte. Die Kommissare wurden von nun an Minister genannt. Nur der Hochkommissar behielt seine Amtsbezeichnung. Der Vorschlag von El Santos war, dieses Amt Berater des Großfürsten zu nennen, wogegen sich der amtierende Hochkommissar, Dr. Graf Alfred von Cobalt, wehrte. Diese Reformen führten jedoch zum Bruch mit Großfürst Blutroter Schatten. Dieser trat als Großfürst zurück, und übergab sein Fürstenamt in Leonburg an den Freiherrn von Leonstadt, Ferdinand von Holzwurmnern, allgemein bekannt als Ferdl Holzwurmner. Von da an wurde im Laufe der nächsten Monate ein Großteil der Macht in der Hand des verbliebenen Großfürsten Riccardo El Santos konzentriert. Den laut Verfassung feudalistischen Staat konnte man nun de facto als eine absolute Monarchie betrachten. Dieser Trend zum Absolutismus zeigte sich auch im gesellschaftlichen Leben: El Santos lud immer wieder reiche und schöne Gäste aus aller Welt in sein Nobelrestaurant Zum Grünen Drachen ein. Diese Empfänge gingen öffentlichkeitswirksam von statten. Aussenpolitisch wurden in dieser Zeit Kontakte mit dem benachbarten Kaiserreich Dreibürgen und der Bundesrepublik Bergen geknüpft.

Die "Heimat des Glücks"
Als größtes Kuriosum in der jüngeren Geschichte des Großfürstentums kann man zweifelsohne die kurze Phase ab Mitte Mai 2006 betrachten. Schon seit längerer Zeit kam es in weiten Teilen der Bevölkerung zu Unzufriedenheiten wegen El Santos' Politik. Im Mai 2006 begann El Santos spontan mit dem Aufbau eines Freudenstaates nach seinen Vorstellungen. Auf eigene Faust, ohne Rücksprache mit Regierung und Adel, ließ er an allen öffentlichen Stellen eine neue Flagge anbringen. Weiters erhielten sämtliche amtliche Papiere folgende Aufschrift: "Großfürstentum Flakanien-Leonburg-Seibelsberg - Die Heimat des Gücks". Was das Ziel dieser Aktion sein sollte, ist bis heute unklar. Offensichtlich erhoffte sich El Santos daraus, das Volk zu beruhigen und zufrieden zu stimmen. Auf jeden Fall schnitt sich Großfürst Riccardo El Santos mit dieser Aktion ins eigene Fleisch. Nun bekam er nämlich den Widerstand von großen Teilen der Bevölkerung, und auch des Adels zu spüren. Die Freiherren und Landesfürsten, die El Santos lange Zeit gewähren lassen hatten, waren nun am Ende ihrer Geduld. Sie waren empört über diese eigenmächtige und eigenwillige Aktion des Großfürsten, und machten die Flaggenänderung stellenweise wieder rückgängig. Nach einigen Tagen sah sich El Santos zum Rücktritt gezwungen. Graf Alfred von Cobalt, der bisherige Hochkommissar, wurde neuer Großfürst.

Leonburger Aufstand und Staatsrestauration
Großfürst Graf Alfred von Cobalt und sein neuer Hochkommissar Ferdinand von Holzwurmnern, planten nun eine grundlegende Staatsreform, die unter anderem eine vollständige Revidierung der "Heimat des Glücks"-Aktion vorsah. Diese Reformvorhaben gingen jedoch nur schleppend voran. Die Bevölkerung wurde immer unruhiger. Nun trat wieder Blutroter Schatten in Aktion, der sich all die Zeit aus der Politik zurückgezogen gehabt hatte. Er führte eine "Schutzeinheit von Leonburg" an, die im Juni 2006 in großen Teilen des Fürstentums Leonburg aufmarschierte. Sie forderte unter Anderem den Rücktritt von Ferdinand von Holzwurmnern als Fürst von Leonburg und die Loslösung des Fürstentums Flakanien. Der Leonburger Aufstand löste sich rasch von selbst auf, und es kam zu Verhandlungen zwischen Graf Alfred von Cobalt und Blutroter Schatten. In Folge der Verhandlungen kam es zu einer grundlegenden Restauration des Großfürstentums. Es erhielt eine neue Verfassung und wurde in "Vereinigtes Großfürstentum" umbenannt. Ausserdem wurde das feudale System neu strukturiert.